Der Grenspark Kalmthoutse Heide liegt beiderseits der belgisch-niederländischen Grenze und umfasst etwa 60 km², fühlt sich aber grenzenlos, ja endlos an. Vielleicht liegt das an der großen Vielfalt der Landschaft, die aus Heide, Mooren, Wäldern und Dünen besteht.
Der Grenspark beherbergt Brutvögel wie die Heidelerche, den Ziegenmelker und den Schwarzspecht sowie sehr seltene Pflanzenarten. Die enorme Vielfalt dieses Naturgebietes ist von großem ökologischen und kulturhistorischen Wert. Nicht umsonst ist der Grenspark Kalmthoutse Heide Teil des Natura 2000-Netzes, das die wichtigsten Naturgebiete in ganz Europa nachhaltig schützt.
Der Grenspark ist für viele Menschen ein unersetzlicher Lebensraum. Besucher - von nah und fern - atmen hier buchstäblich und im übertragenen Sinne durch, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf dem Pferderücken. Hier leben seltene Pflanzen und Tiere in Frieden. Hier findet so viel Leben die Ruhe und den fruchtbaren Boden zum Überleben. Und das ist so wichtig. Gerade in unseren verstädterten Ländern ist der Gang in die Natur" körperlich und geistig von großem Wert. Neben der Schönheit der Natur ist auch die Stille sehr schützenswert. Gehen Sie zum Kern des Naturschutzgebietes, wo Sie völlig losgelöst von Verkehr und Stadtlärm sein können. Messungen haben sogar ergeben, dass Grenspark Kalmthoutse Heide ein 3-Sterne-Ruhegebiet ist! Damit ist es einer der ruhigsten Orte in Flandern und den Niederlanden.


Wer sich mit offenen Augen und Ohren in das Gebiet begibt, kann unendlich viel entdecken und erleben! Das Gebiet ist von außergewöhnlicher Größe und bietet eine wertvolle natürliche Ressource. Auf niederländischer Seite ist der Grenspark Teil des Netzwerks der Nationalparks. Der flämische Teil ist das größte zusammenhängende Gebiet Flanderns. So ist es nicht verwunderlich, dass der Park Teil des Natura-2000-Netzes ist und unter europäischem Schutz steht. Obwohl viele Menschen heute davon ausgehen, dass diese Art von Gebieten gut geschützt und verwaltet wird, steht die Geschichte des Grenspark für die Geschichte des gesamten Natursektors. Das Bewusstsein für den Wert dieses Gebiets wuchs nur langsam, zum Teil aufgrund der Entwicklung der Landnutzung und der Mobilität. Aber glücklicherweise hat sich dieses Bewusstsein weiterentwickelt, und damit auch der Grenspark.


