Nach einem sehr milden Winter sind die ersten Vorboten des Frühlings bereits zahlreich zu sehen: Die Krötenwanderung hat begonnen und die Vögel bereiten sich auf die Brutsaison vor, die offiziell am 15. März beginnt.
Da viele seltene Brutvögel in letzter Zeit unter besonderem Druck stehen, werden in dieser Zeit einige Wege im Zentrum der Heide vorübergehend gesperrt, um den Vögeln die notwendige Ruhe zu gönnen. Vor allem Großer Brachvogel und Ziegenmelker brauchen als Bodenbrüter eine ausreichende Rast in dem Gebiet.



Die Route Ree und der Mont Noir bleiben vollständig zugänglich, ebenso wie Schaap en Duin und der Verbindungsweg zwischen diesen beiden Routen über die Kambuusduinen. Eine Reihe von Verbindungswegen wird geschlossen. Diese Wege sind mit Fußspuren gekennzeichnet. Außerhalb der Brutsaison bleiben diese Verbindungswege jedoch zugänglich.
Gemeinsam mit den Gebietsbetreuern machen wir erneut auf die Brutzeit aufmerksam
Während der Pandemie erlebten die Förster einen deutlichen Anstieg des Interesses und der Erholung in der Natur. Auch jetzt, wo es fast keine Korona-Maßnahmen mehr gibt, sehen sie, dass die Natur weiterhin stark frequentiert ist. Der erhöhte Besucherandrang könnte während der Brutzeit zu Problemen führen. In einer gemeinsamen Aktion bitten die Gebietsbetreuer darum, auf gefährdete Tiere in Naturschutzgebieten Rücksicht zu nehmen.
Jeder, der eine Entbindungsstation besucht, weiß, dass Ruhe, Hygiene und ein wenig Abstand für eine frischgebackene Familie wichtig sind. In den Wöchnerinnenzimmern von Mutter Natur ist genau das Gleiche gefragt. Seit dieser Woche hängen daher in vielen Gebieten Plakate und Banner mit der Aufschrift "Willkommen in Mutter Naturs Wöchnerinnenzimmer". Damit wollen die Naturschutzorganisationen die Besucher willkommen heißen und gleichzeitig auf die Verletzlichkeit des Ortes hinweisen, an dem sie sich befinden. Das ganze Frühjahr über befinden sie sich nämlich auf einem Mutterschaftsbesuch in der Natur, dem Lebensraum vieler brütender, sich paarender und gebärender Tiere und neuer, wachsender Pflanzen. Wir bitten daher die Besucher, die Gärtnereien respektvoll zu behandeln: Bleiben Sie auf den Wegen, de lijn Sie Hunde de lijn, hinterlassen Sie keine Abfälle.
Outdoor-Code für die Natur
Sportler und Erholungssuchende treffen auch in der Natur immer häufiger aufeinander. Um sich gegenseitig Raum zu geben und die Natur zu schützen, gibt es den Outdoor-Kodex: