Staatsbosbeheer wird in der ersten Februarwoche mit der Holzernte in Stoppelbergen beginnen. Ziel der Arbeiten ist es, einen widerstandsfähigen und zukunftssicheren Wald zu schaffen. Während der Arbeiten werden einige Erholungswege in dem Gebiet umgeleitet. In dem Gebiet werden Umleitungen ausgeschildert. Die Arbeiten werden voraussichtlich etwa drei Wochen dauern, je nach Wetterlage.
Ablenkungen
In den Wäldern, in denen die Arbeiten durchgeführt werden, gibt es verschiedene Wander-, Reit- und Mountainbike-Routen. Damit jeder die Wälder auch während der Arbeiten sicher genießen kann, werden einige Routen umgeleitet. Die Waldwege können während und nach den Arbeiten vorübergehend weniger gut begehbar sein. Nach Abschluss der Arbeiten werden sie so schnell wie möglich wiederhergestellt. Die Arbeiten werden im Wald mit Schildern und/oder Bändern gekennzeichnet, damit die Besucher nicht von den Maschinen überrascht werden.
Wanderwege: Die Wanderroute Eichhörnchen wird vorübergehend schwieriger zu begehen sein. Achten Sie also auf die Arbeiten und machen Sie anderen Erholungssuchenden Platz.
MTB-Routen: Umleitung über die grüne (Stoppelbergen) und violette (Wildernissen) Route.
Reitweg: vorübergehende Umleitung über den Fußweg.

Nachhaltige Waldbewirtschaftung
Vor der Ernte wählt der Förster sorgfältig die Bäume aus, die für die Entwicklung des Waldes von großem Wert sind. Konkurrierende Bäume, die in der Nähe stehen, werden mit einer so genannten "Blesse" versehen. Auch Bäume entlang von Straßen oder Wegen können aus Sicherheitsgründen "gebleicht" werden. Eine "Blaze" ist ein orangefarbener Punkt, der dem Säger zeigt, dass der Baum gefällt werden darf. Die Maschinen fahren auf festen Wegen, um den Waldboden so wenig wie möglich zu beschädigen. Die Stämme werden aus dem Wald geholt und unter der Bezeichnung Hollandshout vermarktet. Seitenäste und Baumkronen verbleiben im Wald. Sie werden von der Bodenfauna und den Pilzen zu Rohstoffen abgebaut, aus denen die Pflanzen dann wieder wachsen. Staatsbosbeheer erntet nie mehr als nachwächst, so dass Wald Wald bleibt. Variation in Zeit und Raum" sorgt dafür, dass immer genügend Lebensraum für die Waldbewohner vorhanden ist. Vor der Arbeit prüft der Förster den Wald auf das Vorhandensein besonderer Nester und Höhlen, wie Ameisennester, Spechthöhlen und Greifvogelnester. Besondere Elemente werden im Gelände deutlich markiert, damit sie bei der Holzernte nicht beschädigt werden.
Variation im Wald
Durch die Holzernte entstehen im Wald offene Flächen, auf die Licht auf den Boden fällt. Dadurch können Samen keimen, was als natürliche Verjüngung bezeichnet wird. Aus seiner Geschichte heraus hat der Brabantse Wal viele Produktionswälder, die im letzten Jahrhundert gepflanzt wurden. Damals wurden große Mengen an Holz benötigt, unter anderem für den Bergbau. Um schnell Holz zu produzieren, wurden große Flächen mit Reihen von Bäumen der gleichen Art bepflanzt. Aufgrund der fehlenden Vielfalt haben diese Wälder eine geringe Artenvielfalt und sind anfälliger für Krankheiten, Schädlinge, Trockenheit und Stürme. Um den Wald widerstandsfähiger zu machen, ist Vielfalt gefragt. Deshalb werden neben der natürlichen Verjüngung auch Laubhölzer gepflanzt. Durch die Schaffung einer möglichst großen Arten- und Altersvielfalt wird ein zukunftssicherer und widerstandsfähiger Wald geschaffen, von dem viele verschiedene Tierarten und Besucher profitieren.
