Die Heide beherbergt zahlreiche Insekten und besondere Tiere wie die Schlingnatter, die Zauneidechse und den Ziegenmelker. Aufgrund eines Überschusses an Stickstoff aus der Luft wächst die Heide schneller dicht mit Bäumen zu. Dadurch haben andere Arten weniger Chancen zu wachsen. Um dies zu verhindern, führt Natuurmonumenten ein Projekt zur Wiederherstellung der Natur in den Dünen von Ossendrecht durch.
Man sieht es nicht mit bloßem Auge, aber Landwirtschaft, Industrie und Verkehr setzen täglich Stoffe in die Luft frei, wie zum Beispiel Ammoniak und Stickoxide. Diese Stoffe machen auch den Boden saurer. Einige Pflanzenarten (z. B. Birke und Kiefer) beginnen schnell zu wachsen und verdrängen andere Arten. Zum Schutz der Heide, der Insekten und der Tiere, die hier leben, werden die jungen Setzlinge der Baumschösslinge entfernt.
Natuurmonumenten entfernt auf der Heide und der Flugsandheide die so genannten "Speicher", wie die aufkommenden Bäume genannt werden. Die Arbeiten dauern von Ende November 2020 bis spätestens 15. März 2021.
Zuvor haben wir im Rahmen des Projekts 'PAS Brabantse Wal' die Lagerung auf trockenen und feuchten Heideflächen entfernt. Natuurmonumenten erhält von der Provinz Noord-Brabant Zuschüsse für die Durchführung von PAS-Restaurierungsmaßnahmen. Um zu verhindern, dass sich die Qualität der Naturgebiete weiter verschlechtert, und um sie widerstandsfähiger zu machen, wurde das nationale Stickstoffprogramm (PAS) ins Leben gerufen.

