In der Withoefse Heide, einem Teilgebiet des Grenspark Kalmthoutse Heide, arbeitet die Agentur für Natur und Wälder daran, das Gebiet brandsicherer zu machen. Die Bewirtschaftungsarbeiten bestehen aus zwei Hauptphasen: erstens die Verbreiterung eines bestehenden Weges, um die Zugänglichkeit für Rettungsdienste zu verbessern, und zweitens die gezielte Durchforstung von feuergefährdeten Nadelbäumen, um einen feuerfesteren Mischwald aus Nadelbäumen und Laubbäumen zu schaffen. Die erste Phase wurde im Oktober 2024 erfolgreich abgeschlossen. Ein bestehender Weg an der Königin-Astrid-Allee gegenüber der Vredelaan wurde durch die Entfernung von Kiefern auf beiden Seiten verbreitert. Diese Brandschneise verbessert nicht nur die Zugänglichkeit für Rettungsdienste, sondern dient auch als Schutzpuffer zwischen dem Naturschutzgebiet und den nahe gelegenen Häusern.
Das Besondere an dieser Bewirtschaftung ist der Einsatz von Ardenner Zugpferden anstelle von modernen Forstmaschinen. Förster Jef De Winter erklärt:
"Statt schwere Maschinen einzusetzen, entscheiden wir uns bewusst für diese traditionelle und effektive Methode. Zugpferde sind ideal für die ökologische Waldbewirtschaftung: Sie stören den Waldboden nur minimal und tragen sogar dazu bei, dass sich der Boden durch die Freisetzung von Samen schnell erholen kann. Mit ihrer schmalen Gangart beschädigen die Pferde auch weniger die umliegenden Pflanzen und Bäume. Dies steht im Gegensatz zum motorisierten Transport, der den Boden oft verdichtet und den Erholungsprozess um Jahre verzögern kann.
Neben dem ökologischen Ansatz trägt der Einsatz von Zugpferden auch zur Erhaltung des kulturhistorischen Erbes bei - ein zusätzliches Plus, das Natur und Geschichte näher zusammenbringt. In den kommenden Jahren wird das Amt für Natur und Forsten dieses Projekt fortsetzen, um einen brandsicheren Wald zu schaffen.
Möchten Sie wissen, wie diese Arbeiten aussehen? Sehen Sie sich unten einige Bilder an.
Dank an Patrick Cassiers für Bericht und Fotos und an Förster Jef de Winter.


