Heute inspiriert der Grenspark Kalmthoutse Heide vor allem Fotografen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren Landschaftsmaler die ersten, die die poetische Kraft des Gebietes festhielten.
Unter dem Namen 'Kalmthoutse School' sind die Landschaftsmaler bekannt, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Schönheit des Grenspark Kalmthoutse Heide mit Farbe 'einfingen'. Ein anderer Name ist 'graue Schule', wegen der sanften Schattierungen und Farbtöne, mit denen sie die Landschaft malten. Wie haben diese Maler den Weg in dieses Gebiet gefunden?
Im Jahr 1854 wurde die Eisenbahnverbindung von Antwerpen aus gebaut, wodurch das Naturschutzgebiet für viele leichter zugänglich wurde. Dies bot Künstlern wie Adriaan Joseph Heymans, François Lamorinière und Frans Van Leemputten die Möglichkeit, in dieses Gebiet zu reisen. Und das taten sie auch, angezogen von der freien, unberührten Natur. Sie sahen eine Landschaft, die sich zu dieser Zeit durch menschliche Eingriffe veränderte. Oft waren sie in Kambuus untergebracht, einer Unterkunft, die sie sich mit den Sandgräbern teilten, die die charakteristische Sandlandschaft für Infrastrukturprojekte in der Stadt abbauten. Die verträumten Bilder dieser Maler trugen zu einem wachsenden Bewusstsein für den Wert der Landschaft bei. Die Kalmthout-Schule stand somit an der Wiege der ersten Proteste gegen die Zerstörung dieser Landschaft.
Von damals bis heute
Auch heute bewegt die Landschaft noch Künstler. Sehen Sie sich hier das Video aus unserer Serie Verhalen van Heide en verre an und entdecken Sie, wie sich die Landschaftsmaler des Vriendenkring 't Palet von der Natur im Grenspark Kalmthoutse Heide inspirieren lassen.


