Anerkennung als Nationalpark wichtig für die gesamte Region
Der Grenspark Kalmthoutse Heide wurde für die zweite Phase der Anerkennung als flämischer nationaler Naturpark ausgewählt. Dies teilte der flämische Minister Demir mit. "Wir fühlen uns geehrt und freuen uns, dass damit der Wert des Grenspark Kalmthoutse Heide bestätigt wird, auch wenn dies noch nicht die Anerkennung bedeutet. Die Anerkennung als Nationalpark ist nicht nur für zukünftige Investitionen in dieses Natur- und Erholungsgebiet wichtig, sondern auch für die gesamte Region. Wir werden uns nun an die Arbeit machen, um den Plan in Absprache mit allen Beteiligten zu erstellen", sagte Martin Groffen, Vorsitzender des Grenspark Kalmthoutse Heide.
Weitere Nationalparks
Im Frühjahr hat die flämische Regierung einen Aufruf zur Anerkennung mehrerer Naturschutzgebiete in Flandern als Nationalparks gestartet. Grenspark Kalmthoutse Heide hat sich im September beworben. Die Anerkennung als Nationalpark würde nicht nur den natürlichen Wert des Gebiets bestätigen, sondern auch eine Investition in dessen Fortbestand bedeuten.
Grenspark Kalmthoutse Heide: Anerkennung als Nationalpark bietet Garantie für die Zukunft
Grenspark Kalmthoutse heide ist eine echte grüne Lunge für die Region und bietet 6000 ha Natur- und Erholungsmöglichkeiten. Jedes Jahr kommen viele Touristen aus dem In- und Ausland hierher. Das macht ihn zu einem echten Anziehungspunkt innerhalb der Provinz Antwerpen. Auf niederländischer Seite ist das Gebiet bereits Teil des Netzwerks der Nationalparks.
Martin Groffen, Vorsitzender des Grenspark Kalmthoutse heide: "Das Heidegebiet ist sehr wichtig. In den Mooren, Dünen, Wäldern und Wiesen finden sich viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Besucher loben die Stille und die Weite, die in dieser Region nicht zu finden sind. Gleichzeitig können Urlauber hierher kommen, um sich zu bewegen, zu entspannen und zu verschnaufen. Wir freuen uns daher sehr, dass wir in die zweite Runde der Anerkennung als Nationalpark gehen. Das wäre eine Garantie für den Erhalt der Moore, eine Investition in die Zukunft des Parks, aber auch in die lokale Wirtschaft, den Tourismus und das Image der Region."
Anhörung
Die Kalmthoutse heide ist optimistisch, was weitere Fortschritte angeht. "Der grenspark wurde auf der Grundlage seiner derzeitigen Fläche für die nächste Runde ausgewählt. Nach Angaben der flämischen Regierung wird die Anerkennung keine unerwünschten Auswirkungen auf die Eigentümer und Landwirte in diesem Gebiet haben. Schon heute ist das Heideland durch die Natura-2000-Richtlinien geschützt. Wir wollen diesen Prozess gemeinsam mit allen gehen und werden daher in die Konsultation mit unseren Anwohnern, Gemeinden und anderen Interessengruppen investieren."
Als Ergebnis der Auswahl wird der Grenspark nun bei der Ausarbeitung eines Masterplans begleitet, der im Frühjahr 2023 zur endgültigen Entscheidung und Verleihung des Nationalparkstatus führen soll.
Die Bewerbung um die Anerkennung als Nationalpark wird/wurde im Rahmen des von der flämischen Regierung in Auftrag gegebenen Projekts "Call National Parks" bezuschusst.

