Zu Beginn des Sommers startete Grenspark Kalmthoutse Heide einen Fotowettbewerb. Die Fotografen waren aufgefordert, die Stille in diesem Gebiet in Bildern festzuhalten. Auf diese Weise macht Grenspark Kalmthoutse Heide auf seinen Status als Stiltegebied aufmerksam. Aus fast 200 Einsendungen wurden von der Jury vier Gewinner und acht Preisträger ausgewählt. Anlässlich des Internationalen Tages der Stille am 25. Oktober wurden die Fotos in einer temporären Ausstellung im Wald gezeigt. Auf dem Wanderweg Gloriëtte, der am Schloss Ravenhof beginnt, kann jeder die Bilder entdecken.





Die Stille im Grenspark Kalmthoutse Heide ist etwas, das man zu schätzen weiß. Sie ist ein wichtiger Grund, warum die Menschen das Gebiet schätzen. In diesem Wettbewerb haben wir sie deshalb in zwei der vier Kategorien mit dem Menschen und der Gesundheit in Verbindung gebracht. Das ist gewollt, denn nach der Korona merken wir umso mehr, wie die Natur ein Leuchtturm der Ruhe und Zuversicht ist in einer Zeit, in der viele andere Dinge unmöglich werden. Den Gewinnern ist es gelungen, dies mit fantastischen Bildern einzufangen.
Hanneke Van Camp (Gewinnerin in der Kategorie "Stille und Menschen"):Grenspark Kalmthoutse Heide hat wunderschöne Landschaften, in denen man für einen Moment alles loslassen kann; wunderschöne Orte, die ganz bezaubernd werden, wenn die aufgehende Sonne durch den Morgennebel scheint. Meine Lieblingsbedingungen. Ich bin gerne früh draußen, um den Kopf frei zu bekommen und die langsam erwachende Natur zu genießen. Zusammen mit meinem Mann sind wir zu Beginn der Sperrzeit im März auf die Suche danach gegangen. Während er aufmerksam einen Kuckuck beobachtete, bin ich losgezogen. Es war schön, das zu erleben." Bilder von Hanneke könnt ihr weiterhin auf ihrem Instagram entdecken .
Katrien Maervoet (Gewinnerin in der Kategorie Stille und Gesundheit): "Dieses Foto entstand früh am Nationalfeiertag. Die Wettervorhersage war gut und ich war schon um 4.15 Uhr aufgestanden, um das perfekte Bild zu finden. Ich wollte die Gelassenheit des Morgens richtig einfangen. Am Ende war dieses Bild ein Glücksfall. Der Läufer zog schnell vorbei, und ich musste sofort reagieren. Ich habe mich schließlich für dieses Bild entschieden, weil es auch sofort eine Geschichte erzählt.
Mario Valkenborg (Gewinner in der Kategorie Stille und Natur): "Ich habe nach einer stressigen Phase in meinem Leben angefangen zu fotografieren. Wenn ich Zeit in der Natur verbringe und auf die dort herrschende Atmosphäre achte, komme ich sehr zur Ruhe. Diese Ruhe ist der Hauptgrund, warum ich fotografiere. Zweitens möchte ich die magischen Momente, die ich auf diese Weise erlebe, auch an andere weitergeben. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich diesen Wettbewerb gewonnen habe". Mehr Bilder von Mario gibt es auf seinem Instagram zu entdecken.
Ellis Pellegrom (Gewinner in der Kategorie Stille und Landschaft): "Ich bin eigentlich eher ein Makrofotograf. An diesem Morgen war ich auf der Suche nach einem Moorbläuling zum Fotografieren. Es wollte aber nicht so recht gelingen. Bis ich aus der Not eine Tugend gemacht habe und auch noch die Schönheit des Sonnenaufgangs gesehen habe. Das war wirklich ein schöner Moment."
Dieser schöne Waldspaziergang führt Sie entlang von Wegen mit alten Kiefern, stattlichen Buchen und uralten Eichen. Sie spazieren durch die Alleen des Moretus-Waldes. Der Wald wurde nach dem Besitzer des ehemaligen Landguts benannt, dem berühmten Antwerpener Drucker Jan Moretus. Das Landgut wurde restauriert und der Parkwald mit Rhododendren strahlt Ruhe und Geheimnis aus. Mit ein wenig Fantasie kann man sich in das 18. Jahrhundert zurückversetzen, als die Damen und Herren auf den Alleen rund um den barocken Vergnügungsort flanierten. Die Gloriette, ein Prunkbau aus dem 18. Jahrhundert, der zum Schloss Ravenhof gehörte, war früher ein Teehaus und steht seit 1990 unter Denkmalschutz. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Alleenstruktur und das Schloss.
Stille und Gesundheit: Ella Raes und Evelien Pyl
Stille und Landschaft: Robin Vermonden und Willy Detloff
Stille und Mensch: Ivo Schut und Jeroen De Wilde
Stille und Natur: Mark Mertens und Lore Danckers