Vom 25. Februar bis zum 5. März 2023 feiern wir die Woche der Freiwilligen. Im Grenspark engagieren sich mehr als 100 Freiwillige für die Pflege von 6.000 Hektar Naturschönheiten.
Von der Instandhaltung der Mountainbikestrecken, der Besetzung des Feuerturms, der Überwachung von Pflanzen und Tieren, der Führung von Wanderungen, der Kontrolle der Routen bis hin zur Leitung eines Jugendcamps. Jeder hat seine Aufgaben und ist von unschätzbarem Wert für das Gebiet. Wir möchten Ihnen gerne einige unserer begeisterten Freiwilligen vorstellen.
Roel und Erik sind ehrenamtliche Betreuer der Mountainbikestrecken. Zusammen mit einem Team von begeisterten Mountainbikern, den Grenspark Trail Builders, sind sie für den Bau und die Pflege der 4 intensiven Mountainbike-Routen im Grenspark verantwortlich. Wir haben ihnen 3 Fragen zu ihrer ehrenamtlichen Arbeit gestellt.
Vielen Dank an die Grenspark Trail Builders für ihre harte Arbeit!


Roel CampsWie sind Sie als Freiwilliger im Grenspark gelandet?
"Als begeisterter Biker und Trail-Bauer bin ich oft auf der Suche nach neuen, coolen Orten zum Fahren und/oder zum Bau von Trails. In Flandern grabe ich schon seit Jahren Trails aus, meist an wechselnden Orten. Vor einigen Jahren entdeckte ich über Strava, Google Maps und Earth neue Trails in 't Grenspark. Nach einer Online-Informationssuche landete ich auf der Website des Grenspark Kalmthoutse Heide , wo ein Aufruf für Freiwillige veröffentlicht wurde. Wegen des großen Potenzials, der Nähe zu meinem Wohnort und der Möglichkeit, legal auf den Wegen zu arbeiten, habe ich mich als Freiwillige beworben."
Was sind Ihre Aufgaben als Freiwilliger?
"Als Freiwilliger helfe ich beim Bau und bei der Instandhaltung der MTB-Strecken, die Spaß machen, sicher zu fahren sind und gleichzeitig eine Herausforderung darstellen. Monatlich fahre ich Inspektionstouren, um nach dringenden Arbeiten zu schauen. 1-2 Mal pro Woche grabe ich aktiv auf den Trails. Außerdem fallen saisonbedingte Arbeiten wie Laubentfernung und Beschneiden von Dornensträuchern an.
Als Direktor der Stichting Grenspark Trail Builders übernehme ich auch viele administrative Aufgaben, wie z. B. die Budgetierung von Material, Arbeitskleidung, Informationsveranstaltungen für Förster, die Erstellung von Logbüchern, die Vergabe von Aufträgen und die Besprechung von Betriebsvereinbarungen. Es gibt viel zu tun."
Was war bisher Ihr schönster Moment als Freiwilliger?
"Meine drei schönsten Momente sind gemeinsam: viel in der Natur zu sein und Tiere zu beobachten, ist für mich immer wieder ein großartiger Moment, vor allem, wenn es anfängt zu dämmern. Jedes Mal, wenn wir an den Wegen arbeiten und wir Komplimente von Passanten bekommen und schließlich eine Traumroute in Abstimmung mit den Bewirtschaftern zu erstellen und dann zu fahren, super, das finde ich goldig."

Wie sind Sie dazu gekommen, als Freiwillige im Grenspark mitzuarbeiten?
"Ich hatte gerade ein Jahr in der Gemeinde Woensdrecht gelebt und war bereits damit beschäftigt, die Natur in der Umgebung mit dem Fahrrad zu erkunden. Als ich den Aufruf für Freiwillige für spezielle Mountainbike-Routen las, meldete ich mich sofort. So konnte ich noch beim Bau der roten und blauen MTB-Route helfen."
Was gehört zu Ihren Aufgaben als Freiwilliger?
"Regelmäßige Kontrollen der Strecken, die ich perfekt mit Sport verbinden kann. Dazu kommt eine zusätzliche Kontrollrunde zum Beispiel nach einem Sturm oder die Meldung über unseren Facebook-Account Grenspark Trail Builders. Wir befreien die Wege von Ästen und anderem Unrat, kontrollieren die Beschilderung, halten die Entwässerung des Weges instand und schaffen ab und zu eine neue Herausforderung auf dem Weg."
Was war bisher Ihr schönster Moment als Freiwilliger?
"Der schönste Moment war, als ich an einer bestimmten Stelle arbeitete und in Gesellschaft einer Eule war, die etwas weiter weg im Wald war und sich ständig meldete. Selbst nachts ist er in der Nähe unseres Dorfes regelmäßig die ganze Nacht über anwesend. Was die Freiwilligenarbeit betrifft, so ist es an belebten Morgen besonders schön, wenn ich bei der regelmäßigen Wartung ein Kompliment nach dem anderen von vorbeifahrenden Radfahrern höre!"